What the queer

Klingt komisch. Ist aber so.

Queer. Ein Begriff. Ein Statement. Eine Identität. Was bedeutet das und was hat es auf sich?
Nun, darum geht es in diesem Artikel. Queer, was heißt das jetzt überhaupt?
Queer kommt aus dem Englischen und steht für „ungewöhnlich“ oder „sonderbar“. Es wurde früher als eine Beleidigung für Homo- und Transsexuelle benutzt, sowie bei uns leider manchmal das Wort schwul als Beleidigung benutzt wird. In den Zeiten der Aidskrise fingen diese Menschen an, sich selbst damit zu identifizieren als eine Art Sammelbegriff für alle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten.
Eine richtige Definition für queer gibt es nicht, aber man kann damit anfangen, dass es hauptsächlich um das soziale Geschlecht und die soziale Identität geht. Also, mit welchem/n Geschlecht/ern du dich identifizierst und zu welchem/n Geschlecht/ern du dich hingezogen fühlst. Und auch damit, dass die Identität eines Geschlechts nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun hat und es deswegen auch vielmehr Geschlechter als nur „Mann“ und „Frau“ gibt.
Stell dir vor, welche Eigenschaft fallen dir zu einer Frau ein?
Eine Frau ist sensibel, kann gut kochen, kümmert sich um den Haushalt?
Und was fällt dir zu einem Mann ein?
Stark, beschützerisch, hat die Hosen an?
Genau das ist der entscheidende Punkt bei queer, denn es geht darum,
Geschlechterrollen aufzubrechen und diese neu zu definieren bzw. nicht zu definieren.

Um ein bisschen mehr Einblick in diese Welt zu bekommen, habe ich eine Person interviewt:
Sie ist seit einem Jahr in einer Zwischenphase, wo sie sich versucht zu finden und beschreibt sich selbst als androgyn (andros = griech. männlich, gyne = griech. weiblich). Sie merkte schon als kleiner Junge im Alter von 4 Jahren, dass sie anders war. Sie spielte gern mit Barbies und wollte eine Prinzessin sein. Und auch im Kindergarten, wo es um „Jungs gegen Mädchen“ ging, war sie immer bei den Mädchen dabei.

Was ist dein Gender?
Ich bin zurzeit in einer Zwischenphase, wo ich nicht weiß, wer ich bin. Es war für mich anfänglich sicher und richtig, dass ich eine Frau sein und so leben mag, da ich im falschen Körper geboren bin. Aber nach einiger Zeit bemerkte ich, dass doch irgendetwas nicht passt. Dann hab ich für mich die Definition in androgyn gefunden. Mittlerweile aber bin ich in einer zwischengeschlechtlichen Phase, fühle mich also weder zu Mann noch zu Frau zugehörig.

Was ist denn so anders an dir?
Für mich nichts. Aber anscheinend für die anderen. Man bekommt Geschlechterrollen einfach anerzogen. Wer hat beschlossen, dass ein Junge kurze und ein Mädchen lange Haare hat? Warum sollen Frauen Röcke tragen und Männer nicht? Warum soll sich ein Mann nicht schminken?
Ich persönlich hatte Glück, weil meine Gesichtszüge weich geblieben sind und meine Stimme nicht so tief ist. Ich war und bin zufrieden. Auch als man noch Schatten von meinem Bart sah, schminkte ich mich, weil es mir einfach egal war. Ich fühlte mich wohl. Und dann haben die Leute schon geschaut. Aber mein Motto ist einfach: Leben und leben lassen.

Wann hast du dich geoutet und wie hat deine Umgebung drauf reagiert?
Ich habe schon als kleiner Junge immer gesagt, dass ich eine Frau sein will und es ist mir auch nie komisch vorgekommen. Erst in der Schulzeit ist es so deutlich geworden: Ich habe gemerkt, dass ich anders bin, als die anderen Jungs. Bis vor etwa zwei Jahren habe ich mich aber nicht getraut, etwas zu sagen und habe es versteckt gehalten. Dann, also mit Mitte 18, habe ich mich geoutet.
Meine Mutter war nicht sehr überrascht und verwundert. Mein Vater hingegen hat sehr schockiert darauf reagiert: „Das ist doch nur eine Spinnerei!“ In der Familie gab es dann nur eine Person, die es nicht akzeptieren wollte. Aber ich dachte mir dann: „Okay, du musst mit mir nichts zu tun haben!“
Im Bekanntenkreis wird schnell klar, wer ein Freund ist und wer nicht. Manche kapseln sich von dir ab oder sie sagen es dir direkt ins Gesicht: „Was für ein Scheiß! Voll eklig!“.
„Du gehörst umgebracht“ durfte ich mir einmal anhören.
Die anderen sagen: „Einfach super!“ und finden es gut, dass ich so mutig bin. Auch Arbeitskollegen.

Und das ist auch nach meinem Empfinden die einzig wahre Verhaltensweise, so zu reagieren. Es tut doch niemandem weh, die Menschen um uns herum einfach so zu akzeptieren wie sie sind:
Jeder für sich ist individuell und anders, anders als die anderen.

Asli Reyhan

Katzen haben die Schnauze vorn

Ich liebe Katzen.
Sie auch?
Ja, dann gehören wir zu der Mehrheit der Menschen. Denn: Katzen sind die beliebtesten Haustiere, gefolgt von Hund und Hase, die auch sehr gern gemocht werden.
Es gibt unglaublich viele tolle Katzenrassen, es gibt Lang- und Kurzhaarkatzen.
Zum Beispiel die mutigen, verspielten und neugierigen Abessinier, die perfekte Gefährten sind, so wie die mutigen Balinesen und die sanftmütigen Birma-Katzen.
Zum großen Glück von Katzenliebhabern säubert und wäscht sich eine Katze selber mehrmals täglich und benötigt deshalb auch kaum zusätzliche Pflege.
Für manche Rassen muss man allerdings ein wenig mehr Zeit in die Pflege investieren.
Zudem kann es Freude bereiten und die Beziehung zwischen Halter und Tier stärken, wenn Katzenbesitzer und Katze die Pflege auch zum Schmusen und Streicheln nutzen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Katzen sich einem ganz besonderen Platz in Ihrem Leben erobern können und sie immer wieder zum Lächeln bringen.
Katzen sind von Natur aus gemütliche und freundliche Tiere, auch die Wildkatzen.

P.S. Die Katzen haben die Schnauze vorn und den Schwanz hinten.

Leonora Legner
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Erdbeerzeit – Eiszeit

Jugendreporter Luca Lepore hat das Erdbeereis der Freisinger Eisdielen getestet und an-schließend kurze Interviews geführt. Hier das Ergebnis seiner Recherche:

IMG_1765 (1280x960)Eiscafé Dolomiti, Veitsmüllerweg

Das Eiscafé Dolomiti wurde 1999 von den heutigen Besitzern übernommen. Die aus Chile und Norditalien kommenden Inhaber machen alle ihre 34 Eissorten selbst. Davon sind am beliebtesten Stracciatella und Mango. Drinnen stehen sechs Tische und draußen etwa 15 Tische für die Gäste bereit. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie stellen ihr Eis mit originalen Eismaschinen her.
Das Erdbeereis, hergestellt aus etwa 650 Gramm Früchten pro Liter, schmeckt sahnig wie ein Erdbeerbonbon. Es hat eine schöne hell-rosa Farbe und schmilzt nicht so schnell. Es ist sehr milchig-cremig und so bleibt es auch, wenn es schmilzt. Zwar ist es die kleinste Kugel, aber dafür kostet sie auch nur € 1,10. Und als Jugendreporter möchte ich anmerken, dass hier das Personal zu mir am freundlichsten war.

IMG_1763 (960x1280)Veneto Eis Café, Obere Hauptstraße

Die Inhaber vom Veneto Eis Café kommen aus Italien und Brasilien und stellen alle ihre 32 Eissorten selbst her. Davon werden Erdbeere und Stracciatella am meisten verspeist.
40 Plätze stehen drinnen und 160 Plätze stehen draußen zur Verfügung. Ihr Erfolgsgeheimnis: Die Eissorte Cheescake.
Das Erdbeereis des Eis Café Veneto, das aus 1.200 Gramm Früchten pro Liter gemacht wird, ist sehr fruchtig und angenehm säuerlich. Von der Konsistenz her ist es eher weniger sahnig, sondern sehr fruchtig und es schmeckt nach frischen Früchten. Wenn es schmilzt, hat man Erdbeerpüree oder Fruchtsaft im Becher, so fruchtig ist es.
Wie meistens in Freising, kostet auch hier die Kugel € 1,20.

IMG_1761 (1280x960)Eis Garda, Untere Hauptstraße

Die derzeitigen Besitzer der 1955 gegründeten Eisdiele Garda kommen aus Italien und Brasilien. Sie machen alle ihre 24 Eissorten selbst, von denen Karamell und Erdbeere am beliebtesten sind. Insgesamt gibt es bei Eis Garda etwa 55 Plätze.
Ihr Erfolgsgeheimnis: Das selbstgemachte Tiramisu.
Das Erdbeereis ist herrlich cremig, schmeckt sehr natürlich süß und erinnert an sehr reife Erdbeeren. Man kann sogar das Fruchtfleisch erkennen. Auch hier kostet die Kugel € 1,20.

IMG_1766 (1280x960)Eishaus / Lindenkeller

Im neu eröffneten Eishaus am Lindenkeller konnte man mir wegen Zeitdruck und Eröffnungsstress leider keine Informationen zu geben. Meine Recherche im Internet hat ergeben, dass das Eis aus „einer kleinen, familiengeführten Eismacherei in München“ kommt und täglich frisch hergestellt wird. Das Erdbeereis ist sehr fruchtig und enthält ganze Fruchtstücke. Es erinnert stark an ein Sorbet und enthält wenig Milch. Dadurch hat es einen stark konzentrierten Erdbeergeschmack und ist sehr erfrischend. Das Eishaus benutzt als einzige Eisdiele in Freising Holz- statt Plastiklöffel. Der Preis für die Kugel beträgt auch hier € 1,20.

IMG_1759 (1280x960)Eiscafé Da Sandro, Altstadtgalerie

Auch das Personal vom Eiscafé Da Sandro hat meine Fragen nicht beantwortet. Meine Recherche im Internet hat ergeben, dass die Eisdiele 1985 eröffnet wurde und ihre 24 Eissorten selbst macht.
Das Erdbeereis ist sehr cremig, sahnig und süß. Man kann das Fruchtfleisch der enthaltenen Erdbeeren erkennen, aber der starke Erdbeer-geschmack ist eher sahnig als fruchtig. Wenn es schmilzt, bleibt es eher milchig und sahnig.
Hier kostet die Kugel wie bei den meisten anderen Eisdielen in Freising € 1,20.

Sternsinger

Luca Lepore_CIMG6271„Wir ziehen als Könige durch das Land; sind Balthasar, Caspar und Melchior genannt…“
So beginnt das Lied, das die Sternsinger von St. Georg an jeder Tür anstimmen.
Zuvor haben sie im Pfarrhaus ihre königlichen Gewänder angelegt. Fleißige Helfer haben Umhänge, Kronen, Tücher und schmuckvoll verzierte Hüte bereitgelegt.
Wer will, kann sich auch schwarz schminken.
Nachdem sie sich in Gruppen von drei bis vier Kindern mit jeweils einer Begleitperson aufgeteilt haben, nehmen sie Stern aus Holz, Sammelbüchse, Kreide und Ausweis und ziehen los. An jeder Tür singen sie ihr Lied, sprechen einen Segen und schreiben mit Kreide an die Tür: 20*C+M+B*17. Dies heißt nicht etwa, wie viele meinen „Caspar, Melchior und Balthasar“, sondern „Christus mansionem benedicat“, was aus dem Lateinischen übersetzt „Christus segne dieses Haus“ heißt.
Dann bitten sie für das Kindermissionswerk um Spenden, die in diesem Jahr nach Kenia gehen. Oft bekommen die Sternsinger auch noch Süßigkeiten.
Aber nicht nur die Süßigkeiten oder die Spenden sind es, was vielen Sternsingern gefällt, sondern Willkommen sein und anderen eine Freude machen: nach dem Motto der Sternsinger „Segen bringen – Segen sein“.
Als Sternsinger kann man einiges erleben: Einige Menschen haben auf die Sternsinger gewartet und bedanken sich dann bei ihnen mit Tränen in den Augen.
Eher frustrierend für die Kinder ist es aber, wenn in einem großen Mehrfamilienhaus sich keine Türe für sie öffnet. Nach einem kalten, langen und anstrengenden Nachmittag, bei dem es sein kann, dass man mehr als 50 Mal drei Strophen des Liedes gesungen hat, gibt es im St.-Georg-Haus einen warmen Kakao und eine Brotzeit.
Dort geben die Könige die gesammelten Spenden ab und teilen ihre Süßigkeiten untereinander auf bzw. spenden sie an die Freisinger Tafel.

Und nicht nur an jeder Tür, sondern auch in diesem Artikel heißt es am Schluss: „Wir wünschen Euch ein frohes Jahr – Caspar, Melchior und Balthasar.“

Luca Lepore

Neue Ministranten in St. Georg

dsc07407-600x800Am Christkönigsonntag, den 20.11.2016, wurden in der Kirche St. Georg acht neue Ministranten durch Herrn Kaplan Michael Brüder feierlich aufgenommen.
Das Wort „Ministrant“ kommt vom lateinischen Wort „ministrare“, was so viel bedeutet wie bedienen. Die Ministranten sind sozusagen Diener Gottes, was man auch im Gottesdienst sieht: Dort schwingen sie das Weihrauchfass, bereiten die Gaben für die Eucharistiefeier oder tragen die Kerzenleuchter. Besonders feierlich sind die großen Dienste, bei denen in St. Georg oft mehr als fünfzig Ministranten den Gottesdienst begleiten. Große Dienste gibt es im Kirchenjahr zum Beispiel an Weihnachten oder anderen kirchlichen Hochfesten wie Pfingsten, Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam. Der Höhepunkt für die Messdiener ist der große Dienst in der Osternacht: Man muss schon um 4:00 Uhr aufstehen, denn schon vor der Messe um 5:00 Uhr wird das Osterfeuer entzündet und von Ministranten in der dunklen Kirche verteilt.

Aber die neuen Ministranten erwarten nicht nur Dienste in der Kirche, sondern auch viele tolle gemeinsame Aktivitäten: Zuerst natürlich die wöchentlichen Gruppenstunden. Dort wird über den Glauben gesprochen, aber man spielt auch viel miteinander.
Vor kurzem gab es die Nikolauswanderung von St. Georg zur Waldkapelle Oberberghausen mit anschließender Nikolausfeier. Im Frühjahr holen sie einen Maibaum aus dem Wald, auf den sie aufpassen, damit er nicht gestohlen wird, bis sie ihn zusammen mit den Pfadfindern aufstellen. Eine tolle Aktion ist das Sägemehlfärben, aus dem sie an Fronleichnam ein Bild auf dem Marienplatz gestalten.
Dann gibt es noch die Ausflüge: Neben einer Fahrradtour mit dem Kaplan und einem Tagesausflug, der dieses Jahr ins Legoland Günzburg führte, findet jedes Jahr noch eine mehrtägige Mini-Fahrt statt. Dieses Jahr waren die Ministranten für fünf Tage in der Jugendherberge in Bayreuth.
Nicht zu vergessen sind noch mehrere gemeinsame Weißwurst- oder Leberkäs-Essen im Pfarrhaus.

Das heißt, die neuen Ministranten haben nicht nur viele Pflichten, sondern auch gemeinsam richtig viel Spaß.

Luca Lepore

entdecken. recherchieren. podcasten.

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Ein Workshop für junge
Interessierte, Neugierige und
Kreative zum Erlernen
journalistischer Grundlagen



am Sonntag, 16. Oktober 2016, 11 bis 18 Uhr mit Pizzapause & Getränken
in der Stadtbibliothek Freising/ Veranstaltungsraum
Teilnahmebeitrag: 5,00 €

mit Tobias Weiskopf, junger Journalist, freier Mitarbeiter der SZ, Jugendleiter und Referent
für Leute ab 12 Jahren, maximal 20 Teilnehmende

Im Workshop geht’s mit Spaß und viel praktischem Üben & Tun um Handwerkszeug für interessante Beiträge und Interviews, um am Ende ein Podcast zu produzieren.

Bitte zum Workshop mitbringen:
eigenes Handy mit Ladekabel


Melde dich an! Bis 4. Oktober 2016!
Mail to jugendreporter@kjr-freising.de
What’s App 0176 64 05 70 70

Vokabel, Milchshake, Warteschlange – Ein Jugendreporter resümiert

Hinter mir liegen sechs Wochen tolle Ferien.
Endlich konnte ich aufstehen, wann ich wollte und ohne dass ein nerviger Wecker mich aus den Träumen riss. An Vokabeln oder Referate musste ich keinen Gedanken verschwenden oder ein schlechtes Gewissen haben.
Pflichten, wie Hausaufgaben oder Gedicht lernen hatte ich nicht.
Ich konnte mit meiner ganzen Familie am Strand liegen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Am Abend durfte ich noch lange aufbleiben.
Statt der Pflichtlektüre in Deutsch konnte ich stundenlang in meinem Lieblingsbuch schmökern.
Mit einem Eis in der Hand oder einem Milchshake lag ich in der Hängematte und träumte vor mich hin. Es war den ganzen Tag Zeit, mit meinen Freunden ins Schwimmbad oder ins Kino zu gehen und nicht nur am Wochenende.
Es war einfach wunderbar!
Und jetzt erwarten mich Vokabeln in Englisch und Latein und Nachmittagstermine in der Sporthalle oder in der Musikschule. Es sind keine spontanen Verabredungen mehr möglich.
Im Schreibwarengeschäft muss ich stundenlang in der Warteschlange stehen. Kurz gesagt: Es ist ein Chaos aus Stress und Hektik.
Aber ehrlich gesagt, freue ich mich aufs neue Schuljahr.
Endlich treffe ich wieder täglich meine Schulfreunde. Vielleicht finde ich auch neue Freunde in der neuen Klasse.
Spannend ist, wer mein neuer Banknachbar ist und welche Lehrer ich haben werde. Hoffentlich sind auch lustige und nette Lehrer dabei. Langeweile kommt bestimmt so schnell keine mehr auf.
Dass ich mich insgeheim auf die Schule freue, muss aber unter uns bleiben! 😉

Luca Lepore

ZusammenKunst. | Ateliersausstellung am 2. Juli im Schafhof

von Asli Reyhan

„ZusammenKunst.“ mit diesem Motto trafen sich 25 Jugendliche (auch ich) im Schafhof, um zusammen Kunst zu machen.
Was machen wir, wenn wir alle nicht dieselbe Sprache sprechen?
Wir verständigen uns mit Kunst, indem wir Skulpturen bauen, Bilder malen oder Fotos schießen.
Jugendliche aus der Region und geflüchtete Jugendliche haben sich zusammengetan und haben in 3 verschiedenen Workshops Bildhauerei mit Roswitha Prehm, Malerei mit Pepito Anumu und Fotografie mit Michael Kunz, gemacht.
In insgesamt 4 Treffen haben wir zusammen gekocht, Spiele gespielt und fleißig an unseren Kunstwerken gearbeitet. Entstanden sind tolle Bilder und Skulpturen die wir jetzt zeigen möchten.
Am 2. Juli 2016 um 17 Uhr findet unsere Atelierausstellung im Schafhof statt und wir alle sind auch da.
In der Ausstellung präsentieren wir unsere Werke, die in den verschiedenen Workshops entstanden, sind in Begleitung von ein bisschen Musik von mir und meiner Gitarre und auch anderen Überraschungen.
Wir freuen uns sehr auf viele Gäste!

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NEPAL

von Sonami Adhikari und Marie Kramer

Aus den meisten Köpfen sind die Erinnerungen an das schreckliche Erdbeben im Frühjahr 2015 bereits verschwunden. Doch dort herrschen immer noch Ausnahmezustände. Viele Häuser konnten noch nicht wieder aufgebaut werden, die Besitzer leben in Zelten. Einige Schulen sind immer noch in Trümmern und der Unterricht findet in Übergangs-Containern statt, ohne Heizung oder Klimaanlage. Vor allem in den kleinen Dörfern spürt man immer noch die extremen Auswirkungen des 7.8 starken Erdbebens.
Was die Menschen in Nepal also sehr dringend brauchen ist Geld. Deswegen starten wir, die Klasse 10 b des Camerloher-Gymnasium, zum zweiten Mal eine Spendenaktion, deren Erlös zu 100% an die Erdbebenopfer in Nepal geht. Bereits eine Woche nach dem Erdbeben konnten wir durch ein Spendenabend ungefähr 7400 € sammeln. Nächsten Monat wollen wir nun erneut den Menschen in Nepal helfen, und zwar im Rahmen des diesjährigen Uferlosfestivals. Dort haben wir an zwei Tagen einen eigenen Stand, an dem wir meist selbstgemachte, traditionell nepalesische Produkte verkaufen. Außerdem werden wir einen Vortrag halten und haben eine Tanzeinlage vorbereitet. Die Einnahmen gehen hauptsächlich an eine Schule für Kinder und Jugendliche bis zur 10 Klasse, die in Gorkha liegt, dem ersten Epizentrum des Erdbebens. Die Schule wurde letztes Jahr komplett zerstört. Mit den Spenden kann man den Wiederaufbau vorantreiben, und den Kindern Alltagsgegenstände wie z.B. Buntstifte und Hefte kaufen, um ihn ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.
Wenn Sie nicht zum Uferlos kommen können, aber trotzdem gerne spenden möchten, können Sie auf das Konto der Fördervereins Camerloher e.V. unter dem Stichwort „Nepal“ überweisen:
Sparkasse Freising
IBAN: DE94 700 510 03 000000 8060
BIC: BYLADEM1DSI
Kennwort „Nepal“
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