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Erdbeerzeit – Eiszeit

Jugendreporter Luca Lepore hat das Erdbeereis der Freisinger Eisdielen getestet und an-schließend kurze Interviews geführt. Hier das Ergebnis seiner Recherche:

IMG_1765 (1280x960)Eiscafé Dolomiti, Veitsmüllerweg

Das Eiscafé Dolomiti wurde 1999 von den heutigen Besitzern übernommen. Die aus Chile und Norditalien kommenden Inhaber machen alle ihre 34 Eissorten selbst. Davon sind am beliebtesten Stracciatella und Mango. Drinnen stehen sechs Tische und draußen etwa 15 Tische für die Gäste bereit. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie stellen ihr Eis mit originalen Eismaschinen her.
Das Erdbeereis, hergestellt aus etwa 650 Gramm Früchten pro Liter, schmeckt sahnig wie ein Erdbeerbonbon. Es hat eine schöne hell-rosa Farbe und schmilzt nicht so schnell. Es ist sehr milchig-cremig und so bleibt es auch, wenn es schmilzt. Zwar ist es die kleinste Kugel, aber dafür kostet sie auch nur € 1,10. Und als Jugendreporter möchte ich anmerken, dass hier das Personal zu mir am freundlichsten war.

IMG_1763 (960x1280)Veneto Eis Café, Obere Hauptstraße

Die Inhaber vom Veneto Eis Café kommen aus Italien und Brasilien und stellen alle ihre 32 Eissorten selbst her. Davon werden Erdbeere und Stracciatella am meisten verspeist.
40 Plätze stehen drinnen und 160 Plätze stehen draußen zur Verfügung. Ihr Erfolgsgeheimnis: Die Eissorte Cheescake.
Das Erdbeereis des Eis Café Veneto, das aus 1.200 Gramm Früchten pro Liter gemacht wird, ist sehr fruchtig und angenehm säuerlich. Von der Konsistenz her ist es eher weniger sahnig, sondern sehr fruchtig und es schmeckt nach frischen Früchten. Wenn es schmilzt, hat man Erdbeerpüree oder Fruchtsaft im Becher, so fruchtig ist es.
Wie meistens in Freising, kostet auch hier die Kugel € 1,20.

IMG_1761 (1280x960)Eis Garda, Untere Hauptstraße

Die derzeitigen Besitzer der 1955 gegründeten Eisdiele Garda kommen aus Italien und Brasilien. Sie machen alle ihre 24 Eissorten selbst, von denen Karamell und Erdbeere am beliebtesten sind. Insgesamt gibt es bei Eis Garda etwa 55 Plätze.
Ihr Erfolgsgeheimnis: Das selbstgemachte Tiramisu.
Das Erdbeereis ist herrlich cremig, schmeckt sehr natürlich süß und erinnert an sehr reife Erdbeeren. Man kann sogar das Fruchtfleisch erkennen. Auch hier kostet die Kugel € 1,20.

IMG_1766 (1280x960)Eishaus / Lindenkeller

Im neu eröffneten Eishaus am Lindenkeller konnte man mir wegen Zeitdruck und Eröffnungsstress leider keine Informationen zu geben. Meine Recherche im Internet hat ergeben, dass das Eis aus „einer kleinen, familiengeführten Eismacherei in München“ kommt und täglich frisch hergestellt wird. Das Erdbeereis ist sehr fruchtig und enthält ganze Fruchtstücke. Es erinnert stark an ein Sorbet und enthält wenig Milch. Dadurch hat es einen stark konzentrierten Erdbeergeschmack und ist sehr erfrischend. Das Eishaus benutzt als einzige Eisdiele in Freising Holz- statt Plastiklöffel. Der Preis für die Kugel beträgt auch hier € 1,20.

IMG_1759 (1280x960)Eiscafé Da Sandro, Altstadtgalerie

Auch das Personal vom Eiscafé Da Sandro hat meine Fragen nicht beantwortet. Meine Recherche im Internet hat ergeben, dass die Eisdiele 1985 eröffnet wurde und ihre 24 Eissorten selbst macht.
Das Erdbeereis ist sehr cremig, sahnig und süß. Man kann das Fruchtfleisch der enthaltenen Erdbeeren erkennen, aber der starke Erdbeer-geschmack ist eher sahnig als fruchtig. Wenn es schmilzt, bleibt es eher milchig und sahnig.
Hier kostet die Kugel wie bei den meisten anderen Eisdielen in Freising € 1,20.

Ein Brotbackhaus für Freising

(ag) Schlendert man neuerdings die Kammergasse entlang und nähert sich dem Gebäude der Volkshochschule (VHS), dann steigt einem seit Kurzem ein Duft in die Nase, der sämtliche Riechzellen betört und das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Folgt man diesem Appetit stimulierenden Geruch, so steht man plötzlich vor einem unscheinbaren Häuschen und ist überrascht.
Es gibt ein neues Projekt in Freising. Herr Patrick Romer hat dies ins Leben gerufen. Er hatte die Idee hierzu schon vor einigen Jahren, konnte diese aber erst im Rahmen des ZAMMA-Festivals 2015 realisieren. Seine Idee, ein Backhaus zu errichten, so dass dort das Bäckerhandwerk jedem Interessierten demonstriert werde konnte und so das Bewusstsein für Brot und die Kostbarkeit dieses Lebensmittels geschärft wird. Um dieses Projekt zu realisieren, wurde im letzten Winter ein Verein gegründet, der dann ab Mai in Eigenleistung dieses Backhaus erbaut hat. Das Backhaus steht sehr zentral in Freising, und zwar neben dem VHS- Gebäude an der Kammergasse. Der Standort wurde ganz bewusst gewählt, denn so können die Räumlichkeiten der VHS wie Küche, Toiletten genutzt werden. Das Backhaus selbst besteht nur aus einem Raum von ca. 20 qm mit einem großen Holzofen. In Zukunft soll dieses Gebäude auch für Schulklassen, Kindergeburtstags-Feiern etc. geöffnet sein, um schon unseren Jüngsten die Bedeutung des Grundnahrungsmittel Brot näher zu bringen. Jede Besucher-Gruppen kann ihren eigenen Teig mitbringen oder diesen auch erst vor Ort zubereiten und dann den Teig nach Belieben formen (Igel, Schlange, Mäuse, etc.) und unmittelbar im Holzofen backen und sich von den Düften verzaubern lassen.
Während der ZAMMA-Woche verfolgten täglich 60 bis 100 Besucher die Vorführungen im Backhaus. Den ganzen Tag über schauten die Besucher in kleinen Grüppchen bei der Teigbereitung und beim Brot backen zu. Das frische Brot konnte dann auch verkostet werden, entweder mit und ohne Brotaufstrich. Die Verkostung war kostenlos, wer aber gerne einen Obolus spenden wollte, konnte dies auch tun. Schließlich finanziert der Verein das Projekt ausschließlich durch Spenden verschiedener Firmen.
Das Projekt „Freisinger Backhaus“ wird auch nach dem ZAMMA-Festival bestehen bleiben. Und die Zukunft wird zeigen, ob das Projekt „Brotbackhaus“ des Herr Romer, die Bedeutung von Brot für unseren Kulturkreis zu schärfen, nachhaltig ist.